Detailinformationen Zopiclon

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Allgemeine Informationen

  • Handelsnamen: Imovane, Optidorm, Somnal, Somnosan, Ximovan, Zopiclodura, diverse Generika
  • Kategorie: Z-Drug
  • Indikation: Schlafstörungen

 

Dosierung, Einnahme & Wirkungseintritt

Einnahme: Bei Bedarf (so selten wie möglich)
Die Einnahme sollte so niederig wie möglich Dosiert werden

Schlafstörungen: 3,75-7,5mg vor dem Schlafengehen

Die Dosierung muss von einem Arzt individuel festgelegt werden. Die Dosis kann somit von der Standartmedikation abweichen. Menschen verfügen über einen unterschiedlich schnellen Stoffwechsel. Je nachdem ist eine höhere oder tiefere Dosis erforderlich.

Wirkungseintritt: Nach ca. 20-40 Minuten

 

Altersfreigabe

Ab 18 Jahren

Ein Arzt darf dieses Medikament auch an jüngere Patienten verschreiben
Die Altersfreigabe sagt nichts über die Wirksamkeit bei Minderjährigen aus

Eine Altersfreigabe für Minderjährige bekommt ein Medikament nur, wenn dazu spezifische Studien mit minderjährigen Probanden durchgeführt wurden. Die meisten Hersteller scheuen die Kosten für solche Studien.

 

Nebenwirkungen

Sehr häufig (mehr als 10%): keine

Häufig (1-10%): Geschmackstörungen (bittere Geschmacksempfindung), Restschläfrigkeit, Mundtrockenheit.

Gelegentlich (0.1-1%): Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit.

Selten (0.01-0.1%): Anterograde Amnesie, Kurzatmigkeit, allergische Reaktionen, Stürze.

Menschen mit Depressionen und/oder Angststörungen gehen meist automatisch davon aus, sämtliche und/oder die schwersten Nebenwirkungen zu entwickeln. Hierbei kann ein Nocebo-Effket (ein negativer Placebo-Effekt) entstehen.

Eine solche Annahme ist objektiv nicht begründet. Die meisten Menschen entwickeln gar keine bis nur wenige Nebenwirkungen.

Wie alle Z-Drugs kann Zopiclon nach längerer Anwendung (auch in der vom Arzt vorgeschriebenen Dosierung) abhängig machen. Zudem tritt mit der Zeit sehr häufig eine Toleranzentwicklung auf.

 

Schwangerschaft & Stillzeit

Die Einnahme von Imovane während des letzten Schwangerschaftsdrittels und vor oder bei der Geburt kann beim Neugeborenen Hypothermie, niedrigen Blutdruck, Atemdepression, einen verminderten Muskeltonus und Saugstörungen hervorrufen.

Während der Stillzeit sollte Zopiclon nicht angewandt werden.

 

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