Tiefenpsychologische Richtung

Tiefenpsychologische Richtung

 

Direkt zu: Transaktionsanalyse / Autogene Psychotherapie / Daseins-Analyse
Hypnosepsychotherapie / Katathym-Imaginative Psychotherapie

Der Wortteil „Tiefe“ in Tiefenpsychologie verweist auf die verborgene Tiefe des Unterbewusstseins (unbewusste oder unverstandene Wünsche, Motive und Konflikte) als auch auf die „Tiefe der Zeit“, also die fortdauernden Einflüsse aus Kindheit und Jugend hin. Im Rahmen der tiefenpsychologischen Psychotherapie geht man davon aus, dass in der Tiefe liegende, unbewusste psychische Vorgänge eine Wirkung auf die psychische Gesundheit des Menschen haben. Unbewusste Konflikte oder verdrängte Erfahrungen sind aus dieser Sichtweise heraus ein sinnvoller Ansatzpunkt, um psychische Störungen zu behandeln.

Die therapeutische Methodik der tiefenpsychologischen Psychotherapie hat viele Ähnlichkeiten mit der Psychoanalyse unterscheidet sich jedoch in der therapeutischen Haltung und weiterer Verhaltensweisen. Der Therapeut kommuniziert aktiver als bei der Psychoanalyse.

Aufgrund der Komplexität kann hier nur ein sehr kurzer und unvollständiger Überblick präsentiert werden.

 

Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse erhebt den Anspruch, anschauliche psychologische Konzepte zur Verfügung zu stellen, mit denen Menschen ihre erlebte Wirklichkeit reflektieren, analysieren und verändern können. Sie soll mit dem Mittel der Kommunikation Möglichkeiten zur Interpretation und Gestaltung von Realitätswahrnehmung, Interaktionen und des eigenen Lebensweges eröffnen. Für Transaktionsanalytiker hat Autonomie im Sinne von Selbstbestimmung, Spontanität und Bezogenheitsfähigkeit auf die Welt höchsten Stellenwert. (mehr)

 

Autogene Psychotherapie

Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, bei dem das Unterbewusstsein trainiert werden soll. Die Ruhe soll durch die Muskelentspannung und die dem Gehirn in dieser Form mitgeteilte Meldung: „In der Peripherie herrscht Ruhe“ enstehen. Gleichzeitig kann das autogene Training als Selbsthypnose aufgefasst werden. (mehr)

 

Daseins-Analyse

Die Daseinsanalyse ist eine der Psychoanalyse nahestehende psychiatrische und psychotherapeutische Richtung. Das „revolutionäre“ der Methode zur Erforschung psychisch kranker Menschen liegt darin, dass sie nicht untersucht, was dem psychisch Kranken im Vergleich zum Gesunden fehlt, sondern in welcher besonderen Welt er existiert. Diese Therapiemethode wird vorwegend bei Schizophrenie angewendet. (mehr)

 

Hypnosepsychotherapie

Als Hypnotherapie werden heute Therapieformen zusammengefasst, die u. a. das vorhandene Wissen über die Wirkung der Trance therapeutisch nutzen. Um Heilungs-, Such- und Lernprozesse zu fördern, wird entweder Hypnose im mehr formalen Sinn praktiziert oder es werden alltägliche Tranceprozesse für die therapeutische Arbeit genutzt. Daneben kann Hypnotherapie auch als Selbsthypnosetraining bzw. Erlernen von (Tiefen-)Entspannungsübungen gestaltet werden. (mehr)

 

Katathym-Imaginative Psychotherapie

Die „Katathym Imaginative Psychotherapie“ bietet ausser dem verbalen Verfahren auch eine Förderung und Anregung der Symbolisierungsprozesse an, was als eine Voraussetzung für Änderungen der Persönlichkeitsstruktur angesehen wird. Die Methode wird in eine Grund-, Mittel und Oberstufe eingeteilt. Zu jeder Stufe werden eine Reihe von Standardmotiven und spezifischen Vorgehensweisen angegeben. (mehr)

 

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