Nebenwirkungen im Detail

Häufigkeitsangaben

Nebenwirkungen werden in Häufigkeitsangaben gegliedert. Die Eingliederung entsteht durch medizinische Studien. Diese Gliederung sieht auf den ersten Blick oft ein wenig kompliziert aus. Wir haben uns erlaubt, etwas zu rechnen und somit zur Verständlichkeit beizutragen:

  • Sehr häufig heisst mehr als 10%
  • Häufig heisst  1%-10%
  • Gelegentlich heisst 0.1%-1%
  • Selten heisst 0.01%-0.1%
  • Sehr selten heisst weniger als 0.01%

Bedenken Sie dabei, dass die Begriffe wie z.B. „Gelegentlich“ irrefrührend sein können. „Gelegentlich“ beispielsweise heisst nicht anderes, als dass max. 1 Person auf hundert Personen und min. 1 Person auf tausend Personen betroffen ist. Niemand entwickelt alle Nebenwirkungen. Bei den meisten Menschen sind es, wenn überhaupt, sehr wenige der aufgeführten unerwünschten Wirkungen.

Für die Häufigkeitsangaben haben wir in den Fachinformationen des Arztneimittelkompendiums der Schweiz recherchiert (sofern in der Schweiz vertrieben), da dieses direkt von der behördlichen Medikamentenzulassungs-Stelle (swissmedic) betrieben wird und somit immer auf dem neusten Stand ist. Die Fachinformationen für Ärzte der Arzneimittelbehörden Deutschlands und Österreichs sind hingegen nicht öffentlich zugänglich. Da die Schweiz zusammen mit der EU über ein harmonisiertes System verfügt, sind die Schweizer Angaben die gleichen wie in der ganzen EU.

Die Häufigkeit sagt nichts über die Stärke und Ausgeprägtheit der Nebenwirkungen aus. Post-Marketing Erfahrungen ohne Häufigkeitsangaben wurden nicht aufgeführt. Die Angaben können sich leicht vom Original abwenden (z.B. Klammerinformationen welche weggelassen wurden). Deprohelp.com übernimmt keine Garantie über die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben.

SSRI/SSNRI/SNDRI
Fluvoxamin
Fluoxetin
Paroxetin
Citalopram
Venlafaxin
Sertalin
Escitalopram
Duloxetin
Bupropion
Tri- & Tetrazyklische Antidepressiva
Amitriptylin
Doxepin
Trimipramin
Imipramin
Opipramol
Dibenzepin
Clomipramin
Nortriptylin
Mianserin
Mirtazapin
MAO-Hemmer
Tranylcypromin
Moclobemid
Atypische Antidepressiva
Trazodon
Tianeptin
Agomelatin
mood-stabilizers
Lithium
Lamotrigin
Valproinsäure
Pregabalin
Carbamazepin
Neuroleptika
Quetiapin
Olanzapin
Ziprasidon
Risperidon
Levomepromazin
Aripiprazol
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