Humanistische Richtung

Humanistische Richtung

 

Direkt zu: Gesprächspsychotherapie / Logotherapie und Existenzanalyse / Gestalttherapie / Körperpsychotherapie

 

Der Kernpunkt der humanistischen Psychotherapie ist das lebensnahe Verstehen des Patienten und die von ihm erlebten Ereignissen. Die humanistische Psychotherapie stellt die persönliche Weiterentwicklung durch Aktivierung und Entfaltung spezifisch menschlicher Potentiale in den Mittelpunkt.

Im humanistischen Menschenbild trägt der Mensch die für die Befreiung aus psychischem Leid erforderlichen Ressourcen in sich, die durch die Gestaltung der psychotherapeutischen Beziehung und durch psychotherapeutische Interventionen aktiviert und auf zu bewältigende Lebensprobleme angewandt werden können.

Aufgrund der Komplexität kann hier nur ein sehr kurzer und unvollständiger Überblick präsentiert werden.

 

Gesprächspsychotherapie

Die hilfesuchende Person mit ihren jeweiligen Gefühlen, Wünschen, Wertvorstellungen und Zielen soll im Mittelpunkt der therapeutischen Interaktion stehen. Die Sichtweise des Therapeuten soll dabei weitgehend in den Hintergrund treten, Ratschläge und Bewertungen sind zu vermeiden. Eine der Besonderheiten der Methode liegt in der Rückmeldung des vom Klienten ausgedrückten emotionalen Inhaltes seiner Aussagen ohne jede Verfälschung mit anderen Worten. Dadurch wird der Klient immer weiter in seine eigene Wahrnehmung geführt, oft bis an die Antworten, die er im Alltag nicht auszusprechen wagt oder derer er sich nicht gewahr werden kann. (mehr)

 

Logotherapie und Existenzanalyse

Logotherapie und Existenzanalyse werde als eng miteinander verwobene Begriffe eine anthropologische Theorie und psychologische Behandlungsform bezeichnet. Ein zentraler Begriff ist dabei die spezifische Seinsart des Menschen. Sie ist gekennzeichnet durch das Zusammentreffen dreier voneinander verschiedener Seinsaspekte, wonach der Mensch physisch, psychisch und geistig zugleich sei. Alle drei Dimensionen menschlichen Daseins sind verwoben und stehen in einem besonderen Verhältnis zueinander. Während die physische und die psychische Dimension in engem Zusammenhang stehen kann sich der Mensch kraft seiner geistigen Dimension über sein leibliches und seelisches Wesen erheben. (mehr)

 

Gestalttherapie

Die Gestalttherapie (nicht Gestaltungstherapie) ist ein erfahrungs- und erlebensorientiertes psychotherapeutisches Verfahren. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung und Verfeinerung der Bewusstheit aller vorhandenen und zugänglichen Gefühle, Gedanken, Empfindungen und Verhaltensweisen des Klienten. Durch die direkte und konkrete Arbeit an aktuellen Situationen und an der Beziehung zwischen Klient und Therapeut soll der Kontakt des Patienten zu sich selbst und zu seiner Umwelt gefördert und unterstützt sowie bestehende Störungen überwunden werden. Da sich der Therapeut selbst als partnerschaftlichen Begleiter (und nicht als Produzent der Veränderung seines Klienten) sieht, werden Techniken oder Übungen auch zusammen mit dem Klienten entwickelt oder diesem als Angebot und Vorschlag unterbreitet. (mehr)

 

Körperpsychotherapie

Der Ansatz der Körperpsychotherapie ist die Orientierung nach den Ressourcen des Klienten. Dies Beinhaltet die psychische und körperliche Dimension menschlichen Erlebens. Sie teilt die Annahme, dass Körper und Psyche eine nicht trennbare Einheit bilden. Körperpsychotherapiemethoden arbeiten erfahrungsorientiert, was bedeutet, dass das momentane und vor allem körperlich empfundene Erleben während des Therapieprozesses im Fokus der Aufmerksamkeit steht. (mehr)

 

Zurück

 

 

Print Friendly
Translate »