Hinweise

Hinweise

 

Bitte lesen Sie alle Hinweise durch, um die Angaben auf dieser Website korrekt zu verstehen.

 

Allgemeine Hinweise

Für alle Angaben haben wir in den Fachinformationen des Arzneimittelkompendiums der Schweiz recherchiert (sofern in der Schweiz vertrieben), da dieses direkt von der behördlichen Medikamentenzulassungs-Stelle (swissmedic) betrieben wird und somit immer auf dem neusten Stand ist. Die Fachinformationen für Ärzte der Arzneimittelbehörden Deutschlands und Österreichs sind hingegen nicht öffentlich zugänglich.

Bei der Indikation wurde nur die offizielle Zulassung gemäss den Fachinformationen des Arzneimittelkompendiums der Schweiz angegeben. Es ist möglich, dass die Indikation in der EU variiert. Fast alle Medikamente werden auch im off-lable use bei anderen affektiven Störungen eingesetzt.

Es ist unmöglich vorherzusagen, welche Person auf welches Medikament anspricht. Sie sind kein Einzelfall, wenn Sie mehrere Medikamente durchprobieren müssen bis eines wirklich hilft. Sprechen Sie ihren Arzt auf Nutzen und Kosten (Wirkungen und Nebenwirkungen) an und wechseln Sie wenn nötig das Medikament. Im Zentrum steht dabei immer Ihre Gesundheit.

Antidepressiva, Neuroleptika und mood-stabilizers machen nicht abhängig, es kann jedoch bei einigen Medikamenten zu Absetzsymptomen kommen. Benzodiazepine und Z-Drugs können nach längerem (gemäss Studien zwischen 4 und 8 Wochen regelmässiger Einnahme) Konsum abhängig machen. Bei Missbrauch erfolgt die Suchtentwicklung i.d.R. früher.

 

Häufigkeitsangaben der Nebenwirkungen

Nebenwirkungen werden in Häufigkeitsangaben gegliedert. Die Eingliederung entsteht durch medizinische Studien. Diese Gliederung sieht auf den ersten Blick oft ein wenig kompliziert aus. Wir haben uns erlaubt, etwas zu rechnen und somit zur Verständlichkeit beizutragen:

  • Sehr häufig heisst mehr als 10%
  • Häufig heisst  1%-10%
  • Gelegentlich heisst 0.1%-1%
  • Selten heisst 0.01%-0.1%

Auf der Übersichts-Seite sind nur die Nebenwirkungen der Kategorie „sehr häufig“ aufgeführt. Dies bedeutet nicht, dass bei allen Personen automatisch die erwähnten unerwünschten Wirkungen auftreten, es bedeutet jedoch auch nicht, dass keine anderen Nebenwirkungen auftreten können. Menschen reagieren sehr individuell auf Psychopharmaka. Bei den Fachinformationen finden sie mehr Informationen betreffend Nebenwirkungen.

Die Häufigkeit sagt zudem nichts über die Stärke und Ausgeprägtheit der Nebenwirkungen aus. Die Angaben zu Gewichtsveränderungen beinhalten auch Anorexie, Wassereinlagerungen und verminderter bzw. verstärkter Appetit. Die Informationen zum Libidoverlust beinhalten alle Nebenwirkungen mit sexuellen Funktionsstörungen. Die Angaben zur Sedierung enthalten die Informationen zu Sedierung, Müdigkeit und Schläfrigkeit.

 

Packungsbeilagen

Es kann sein, dass der Schweizer Handelsname eines Medikamentes nicht mit jenem von Deutschland oder Österreich übereinstimmt. Dass Medikament ist jedoch genau dasselbe! Wichtig ist die internationale Bezeichnung des Inhaltsstoffes. Falls sie unsicher sind, vergleichen Sie die aufgeführten Handelsnamen mit der Packungsbeilage.

 

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