Formen der Psychotherapie

Formen der Psychotherapie

 

Aufgrund der grossen Anzahl verschiedener Psychotherapien können an dieser Stelle nur die am häufigsten angewandten Formen aufgeführt werden. Es kann aufgrund der Komplexität nur eine inhaltich sehr stark gekürzte und unvollständige Übersicht publiziert werden. Die Trennung zwischen den einzelnen Richtungen ist oft umstritten und darf nicht als objektive Tatsache angesehen werden.

Zurzeit gibt es 26 anerkannte Psychotherapie-Methoden, Tendenz steigend. Bei einer Psychotherapie geht es nicht primär darum die Symptome zu unterdrücken (wie z.B. Medikamente es tun), sondern die Ursachen der Erkrankung zu bekämpfen. Das menschliche Gehirn ist plastisch, was heisst, dass es auch im Unterbewusstsein dazulernen und neue Verknüpfungen bilden kann. Der Unterschied zwischen rationalem Wissen und unterbewusstem Wissen ist gross. Immer wieder können Menschen nicht verstehen, dass das logische Denken nur einen minimalen Einfluss auf unsere Gefühlswelt hat. Beispiel starker Liebeskummer: Liebeskummer kennen fast alle Personen. Wenn sich die betroffene Person nun sagt, sie solle keinen Liebeskummer mehr haben heisst dies nicht, dass sich die Emotionen dadurch vollständig steuern liessen und die Beschwerden auf Knopfdruck verschwinden. Selbstverständlich sind psychische Erkrankungen um einiges stärker als Liebeskummer, doch der Mechanismus ist derselbe.

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